Firmengeschichte

Seit Gründung im Jahr 1928 fertigt die Firma Johann Gg. Schopper untschiedlichste Blechprodukte. Heute ist das Unternehmen aus Zirndorf bei Nürnberg weltweit bekannt für seine nostalgischen Kinderküchen, Puppenherde und das passende Metallgeschirr. Daneben hat sich Schopper seit den 60er Jahren als führender Zulieferer für Metallverpackungen für die Internationale Schreibwarenindustrie etabliert.

Während sich das Geschäftsmodell bei Gründung auf Haushaltsgegenstände aus Aluminium konzentrierte, setzte sich die Firma mit der erfolgreichen Anmeldung zahlreicher Patente schnell von der großen Zahl der „Blechpatscher” in und um Zirndorf bei Nürnberg ab. Zu den wichtigen Innovationen dieser Zeit zählt etwa der erste Kaffeefilter aus Metall. Ältere erinnern sich auch noch an die patentierte Schulschwammdose, mit der Johann Gg. Schopper nach dem Krieg verstärkt auf die Herstellung hauswirtschaftlicher Spielzeuge setzte. In den 50er Jahren wurde die Produktion teilweise von Aluminium auf elektrolytisch verzinntes Weißblech umgestellt, das sich dank des technischen Fortschritts qualitativ hochwertig bedrucken und dekorieren ließ.

Anfang der 60er Jahre erfolgte der nächste Schritt in der Ausweitung des Geschäftsmodells. Neben den eigenen Spielwaren entwickelte sich die Produktion von Metallverpackungen zur tragenden Säule des Unternehmes. In enger Partnerschaft mit namhaften Hersteller von Blei- und Buntstiften – darunter Staedtler Mars, A.W. Faber Castell, Lyra, Pelikan u.a. – wurde Schopper zu einem weltweit bedeutenden Zulieferer der Schreibwarenbranche.

Auch die Innovationsfreude zieht sich weiter durch die Firmengeschichte und wird stetig ausgeweitet, wie die Beteiligung an Patenten zu CD-Verpackungen aus Metall mit Schanier beispielhaft zeigt.

Heute hat sich das in der 3. Generation geführte Familienunternehmen weitgehend aus der Herstellung von mechanischem (also mit Friktionswerken angetriebem) Blechspielzeug zurückgezogen. Ausnahme sind die nostalgischen Blech-Spardosen. Ebenfalls geblieben sind Kinderküchen, Puppenherde und Metallgeschirr in nostalgischem Stil. Diese fertigt die Firma Schopper erfolgreich in zwei Größen für die Einrichtung im Puppenhaus und für Puppen und Bären von ca. 30 cm Größe.

Neben Kindern zählen in zunehmendem Maße auch Erwachsene zu den Abnehmern für Nostalgieherde. Ob als Einzelstück zur Dekoration oder als Bestandteil einer ganzen Sammlung erfreuen sich insbesondere die voll funktionsfähigen, mit Esbit beheizten Oldtimerherde wachsender Beliebtheit – und das weltweit. Besonders in den USA und in Japan ist in den letzten Jahren eine regelrechte Sammlerszene entstanden. Dementsprechend gibt es die Herde in zwei Ausführungen: Zum Einen für den anspruchsvollen Liebhaber komplett aus Metall gefertigt und von Hand lackiert. Zum Anderen als günstigeres Spielzeug für Kinder, mit einzelnen Kunststoffteile (etwa der Herdstange). Flankierend bietet die Firma Schopper ein umfangreiches Sortiment an Zubehör mit Töpfen, Pfannen, Backformen, Bestecken, Milchkannen und vielem mehr an. Hier kommen Materialien wie Weißblech oder Aluminium für Backformen, hochwertiger Kunststoff für Rührschüsseln und Ausstechformen sowie hochwertiges Buchenholz für Kochlöffel und Teigrollen zum EInsatz.